Initiative für einen demokratischen und kämpferischen ÖGB

Initiative "Metaller-KV Verhandlungen"
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Die Initiative "für einen kämpferischen und demokratischen ÖGB"

 

Gemeinsam für höhere Löhne!!!

In den letzten Jahren haben sich die Gewinne der Unternehmen vervielfacht.
Immer weniger Menschen produzieren, immer schneller, mehr Produkte.
Während die Profite und Dividenden steigen, stagnieren die Löhne und Gehälter.
Der allgemeine Anstieg von Preisen und Gebühren macht vielen zu schaffen.
Es ist Zeit für eine echte Lohnerhöhung und eine radikale Verkürzung der Arbeitszeit!


Daher haben sich anlässlich der Verhandlungen zum Metaller Kollektivvertrag am 4.10 rund 20 AktivistInnen der Initiative für einen kämpferischen und demokratischen ÖGB vor der Bundeswirtschaftskammer in Wien getroffen…… Lautstark und mit einem Gewinnspiel wollten wir auf unsere Forderungen aufmerksam machen. In den kommenden Lohnrunden steh wir für:

Metaller-KV

 


> Keine Lohn und Geahltserhöhung unter 4%
Der Vorstoß von Buchinger, Neugebauer und Haberzettel gilt als absolute Untergrenze. Jedes Verhandlungsergebnis darunter sollte abgelehnt und mit Kampfmaßnahmen beantwortet werden.
> keine faulen Kompromisse: Arbeitszeitverkürzen statt weiter
> Flexibilisieren

 

 


Die weitere Verschlechterung (Flexibilisierung) des Arbeitszeitgesetztes vom Juli m07 gibt den Gewerkschaften und den Arbeitgeberverbänden die Möglichkeit über den Kollektivvertrag die Arbeitszeit zu flexibilisieren. Die Möglichkeit Unternehmerwünsche (bis zu 60 Stunden in der Woche, bis zu 10 oder 12 Stunden am Tag usw.) gegen eine höhere Lohnerhöhung zu tauschen steht im Raum. Dies wäre eine erschwindelte Erhöhung, da gleichzeitig Überstundenzuschläge und ähnliches Wegfallen würde.

>Erhöhungen für alle !


Bei der Einführung des Mindestlohns zeigt sich das manche (vor allem prekär beschäftigte) ArbeitnehmerInnen nicht berücksichtigt werden eine Lohnerhöhung von mindestens 4% und der neue Mindestlohn muss für alle Beschäftigten gelten.
Lohnpolitik muss solidarisch werden.
Die Lohnschere zwischen Frauen und Männern bzw. zwischen verschiedenen Branchen muss geschlossen werden, ohne dass es zu Einkommensverlusten bei ArbeitnehmerInnen mit höheren Einkommen kommt.
Unser Ziel war es die VerhandlerInnen mit den Forderungen der Initiative zu konfrontieren und für eine kämpferische Lohnbewegung einzutreten. Das ist uns gelungen!


In einem „traurigen Gewinnspiel“ (die UnternehmerInnen gewinnen immer mehr durch unsere Arbeit – unsere Löhne verlieren an Wert) wurden PassantInnen und VerhandlerInnen aufgefordert die Gewinne der Metallindustrie zu erraten. Kollege Erich Fogler, von der Metaller Gewerkschaft, sprach zwar kurz mit uns, ließ sich aber auf keine Debatte wie eine kämpferische Lohnpolitik aussehen könnte ein. Kollege Proyer, von der GP-DjP, bedankte sich zwar bei den KundgebungsteilnehmerInnen, gab aber auf die Fragen nach der Mitgliedermobilisierung und einer Urabstimmung nach den Verhandlungen ebenfalls keine verbindliche Antwort.

metaller-kv
Positives Feadback gab es vor allem von PassantInnen. Fazit der lebendigen Kundgebung:
Wir haben den UnternehmervertreterInnen gezeigt, dass wir die Gewinnentwicklung durch unsere Arbeit genau beobachten und den ArbeitnehmerverteterInnen klar gemacht das ein Teil der ÖGB Schluss mit der laschen Lohnpolitik der ÖGB-Spitze machen will.

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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